Das Black Country Living Museum ist ein großes Freilichtmuseum. Es befindet sich in der Nähe der Stadt Dudley, mitten im historischen Black Country, einem Kohleabbaugebiet. In dem Museum wird die Zeit ab der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die frühen 1920er Jahre dargestellt. Auf einem ca. 10 Hektar großen Gelände befinden sich etwa 40 historische Gebäude. Die Gebäude stammen in der Regel aus Mittelengland. Sie wurden Stein für Stein abgetragen und im Museum wieder aufgebaut. Ein Auszug aus der Liste der ausgetellten Gebäude: Schule engl. Kneipe (Pub) Bäckerei Wohnhaus Eisenwarenladen Kapelle Schmiede Stummfilmkino Rummelplatz Messinggießerei Walzwerk Bootswerft Wagenhalle der Straßenbahn unterirdische Kohlemine
Auf dem Museumsgelände verkehren historische Straßenbahnen und die letzten Doppeldecker-O-Busse weltweit. Angestellte Schauspieler stellen die damalige Zeit authentisch dar. Sie tragen historische Kleidung und gehen dem damaligen Alltag nach: so betreibt die Bardame den Pub, in dem sich die Museumsgäste ausruhen können. Im historischen Fischgeschäft kann man die berühmten Fish and Chips kaufen, ein Polizist ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und achtet auf Ordnung. Es ist auch möglich, an einer historischen Schulstunde teilzunehmen.Einige Musiker können darüber berichten.
Eine andere Attraktion ist der Narrowboat-Kanal mit den historischen Kanalbooten, auf denen früher die Kohle transportiert wurde. Dazu gehört auch der Kanaltunnel, welcher gegen Voranmeldung in historischen Booten befahren werden kann.